
Gemeinsam Gas Stoppen
Sei dabei, wenn wir zusammenkommen, uns austauschen, bilden und gemeinsam gegen fossile Industrien protestieren – alles selbstorganisiert!



24. Mai – 2. Juni
Gemeinsam gegen Gas
Vom 24. Mai (Sonntag) bis 2. Juni 2026 (Dienstag) findet im Lippepark in Hamm das Hammer Klimacamp statt.
Warum dieses Camp?

Fossile Energien wie Öl und Gas verschärfen die Klimakrise und globale Konflikte, zerstören die Umwelt, sind teuer und machen abhängig von Autokraten. Obwohl klimafreundliche Lösungen vorhanden sind, setzt die Bundesregierung zusammen mit fossilen Konzernen alles daran, fossile Geschäftsmodelle zu verlängern. Die Leidtragenden sind die Menschen hier vor Ort, aber vor allem weltweit, wie auch die Umwelt und das Klima. Gegen diesen fossilen Wahnsinn setzen wir mit dem Hammer Klimacamp ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und für eine soziale Energie- und Wärmewende!
Wirtschaftsministerin Reiche würgt nicht nur den Ausbau klimafreundlicher erneuerbarer Energien ab, sie treibt auch ganz gezielt den massiven Ausbau von fossilem Gas voran. Vor allem in Süddeutschland und NRW will sie neue Gaskraftwerke bauen lassen. So auch rund um Hamm, wo gleich mehrere fossile Kraftwerke geplant sind.
In Hamm hat der Widerstand gegen die Gasindustrie Tradition: Hier hielten engagierte Menschen vor zehn Jahren erfolgreich Energiekonzerne davon ab, nach Gas zu bohren. Auch die neuen Gasprojekte von RWE & Co. wollen wir nicht hinnehmen!
In unmittelbarer Nähe zu bestehenden und geplanten fossilen Kraftwerken möchte das Hammer Klimacamp ein Ort sein, an dem die Klimabewegung zusammenkommt, über Alternativen zur fossilen kapitalistischen Wirtschaft diskutiert, politische und aktionsorientierte Strategien entwickelt und ihrem Protest gegen die fossile Agenda der Bundesregierung Ausdruck verleiht.
Das Hammer Klimacamp ist als politische Versammlung angemeldet. Es wird von ehrenamtlichen Aktivist*innen organisiert und gehört zu keiner politischen Gruppe oder Organisation.
Vom 27.5. (Mittwoch) bis 30.5. (Samstag) findet ein umfangreiches Programm mit Workshops, Vernetzung, Skillshares und Kultur statt.
Was passiert wann?
Auch in den Tagen davor (ab 24.5. 14:00 Uhr) und danach (bis 2.6.) laden wir euch auf das Camp ein, denn wir brauchen eure Unterstützung beim Auf- und Abbau. Diese verstehen wir genauso ausdrücklich als Teil des Camps wie alle Aufgaben, die anfallen, um das Camp am Laufen zu halten: Küche, Putzen und diverse andere Schichten. Wir möchten das Camp zu einem Ort der gelebten Utopie machen, in dem wir uns basisdemokratisch, tauschlogikfrei und auf freiwilliger Basis selbst organisieren und zusammen leben – mit allem, was dazugehört!
Im Campzeitraum finden von verschiedenen Gruppen weitere Aktionen statt.
Anreise
Das Camp findet im Lippepark Hamm statt.
Adresse: Schachtstraße, 59077 Hamm
Mahnwache am Bahnhof Hamm: Von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 10 bis 20 Uhr. Dies kann eine erste Anlaufstelle für Fragen sein.
Der Hauptbahnhof Hamm ist ca. 5 km entfernt. Von dort fahren alle 20 bis 30 Minuten die Stadtbusse der Linie 1, Linie 7 und Linie 9.
Mit Linie 1 müsst ihr vom Hbf./Willy-Brand-Platz Richtung August-Bebel-Str. fahren und an der Haltestelle Isenbecker Hof aussteigen. Dann lauft ihr noch ein kleines Stück in Fahrtrichtung weiter, bis ihr rechts das Camp seht. Hinweis: der Willy-Brand-Platz ist stark Kammeraüberwacht.
Mit Linie 7 oder 9 könnt ihr von der Haltestelle Bhf./August-Thyssen-Straße in Richtung Herringer Markt fahren und an der Haltestelle Albert-Funk-Straße aussteigen. Dann lauft ihr entgegen der Fahrtrichtung und biegt rechts in den Park (Andreas-Schillack-Weg) ein. Die erste Kreuzung biegt ihr links ab und folgt dem Weg (Seilfahrt Schacht Franz) bis zur ersten Kreuzung. Dort bigt ihr rechts ab und solltete hinter dem Wall das Camp vorfinden.
Für Anreisen zur Demo oder den Aktionen von Ende Gelände informiert euch bitte auf den jeweiligen Seiten.
Barrierearmes Camp
Liebe Menschen, die ihr Teil von unserem Camp seid und es mitgestaltet. Wir als AG Barrierearmut möchten am liebsten so viele Barrieren wie möglich abbauen, um dieses Camp zugänglich für alle zu machen.
Kontakt zu Uns
In dem Umfragenlink zur Assistensbedarfsabfrage könnt ihr uns mitteilen, auf welche Barrieren ihr stößt und welche Form von Support es benötigt, diese bestmöglichst abzubauen.
Email: barrierearm-auf-dem-camp@systemli.org
Telefon: +49 15216387207
Zugänglichkeit
Das Gelände ist grundsätzlich mit dem Rollstuhl zugänglich, durch die Wiese kann es jedoch bei Regen sein, das dieses mit dem Rollstuhl nicht mehr befahrbar ist. In diesem Fall haben wir vor Ort Plastikböden zu verfügung. Es führt auch ein asphaltierter Weg über die Wiese.
- Barrierearme Toiletten sind vorhanden.
- Es wird ein barrierearmes Zelt geben.
- Die Teilnahme am Camp ist kostenlos, wir bitten jedoch um Spenden. Als Richtwert kann ein Betrag von 15 € pro Tag dienen. Dies ist aber absolut kein Muss. Wenn ihr nichts geben könnt, ist das auch absolut OK.
- Es wird Rückzugsorte geben.
- Ein Awarenessteam hilft im Falle von Problemen oder Konflikten.
- Workshops, Plena etc. werden in mehrere Sprachen übersetzt. Wo es keine organisierte Übersetzung gibt, versuchen wir Menschen für eine spontane Flüsterübersetzung zu finden.
- Zum Thema Barrierearmut könnt ihr euch an barrierearm-auf-dem-camp@systemli.org oder +15216387207 wenden.
Weitere Hinweise zur Barrierearmen Anreise
Mit Linie 1 müsst ihr vom Hbf./Willy-Brand-Platz (Hauptausgang des Bahnhofs) Richtung August-Bebel-Str. fahren und an der Haltestelle Isenbecker Hof aussteigen. Dann lauft ihr noch ein kleines Stück in Fahrtrichtung weiter, bis ihr rechts das Camp seht. Hinweis: der Willy-Brand-Platz ist stark Kammeraüberwacht.
Mit Linie 7 oder 9 könnt ihr von der Haltestelle Bhf./August-Thyssen-Straße (Westausgang des Bahnhofs) in Richtung Herringer Markt fahren und an der Haltestelle Albert-Funk-Straße aussteigen. Dann lauft ihr entgegen der Fahrtrichtung und biegt rechts in den Park (Andreas-Schillack-Weg) ein. Die erste Kreuzung biegt ihr links ab und folgt dem Weg (Seilfahrt Schacht Franz) bis zur ersten Kreuzung. Dort bigt ihr rechts ab und solltete hinter dem Wall das Camp vorfinden.
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die aktuelle Funktionalität der Aufzüge am Bahnhof kann unter https://www.bahnhof.de/hamm-westf-hbf/aufzuege eingesehen werden.
Bus 1: Hamm Hbf – Isenbecker Hof, circa 200 Meter Fußweg
Bus 7, 9: Neue Bahnhofstraße – Albert-Funk-Straße, circa 500 Meter Fußweg, allerdings über einen kleinen Hügel
Die Busse verfügen über einen Rollstuhlplatz. Zur Frage, ob mehrere Rollis mitgenommen werden, gibt es leider in Hamm keine Erfahrungswerte. Die Busse haben ausklappbare Rampen.
Die Haltestellen Bahnhof und neue Bahnhofstraße sind auf Busniveau angepasst worden, die Haltestellen zum Ausstieg sind es nicht. Hier ist es aber an der Haltestelle Isenbecker Hof deutlich angenehmer und der Weg ist ebener.
Programm
Sonntag (24. Mai) bis Dienstag (26. Mai): Aufbau
Rahmenplan für die Tage Mittwoch (27. Mai) bis Samstag (30. Mai):
| Uhrzeit | Was |
|---|---|
| 8:00-9:00 | Frühstück |
| 9:15-10:00 | Morgenplenum: Was steht heute an? Wo braucht es Unterstützung? Wie kann ich mich einbringen? |
| 10:00-13:15 | Mittwoch: Aufbau Donnerstag – Samstag: Workshops |
| 13:15-14:30 | Mittagessen/Pause |
| 15:00-18:00 | Workshops |
| 18:00-19:30 | Abendessen |
| 19:30-20:30 | Abendplenum |
| 20:30-22:00 | Kulturprogramm |
Sonntag (31. Mai) bis Dienstag (2. Juni): Abbau
Mitmachen
Wir organisieren das Camp gemeinsam! Kommt gerne zum Auf- und Abbau und bringt euch während des Programmzeitraums ein, z. B. durch inhaltliche Angebote oder die Übernahme von Aufgaben, um das Camp am Laufen zu halten. Wir brauchen beispielsweise Menschen, die in der Küche helfen, den Infopunkt betreuen, Klos und Waschbecken putzen und Nachtwachen übernehmen.
Für die meisten dieser Aufgaben werden am Infopunkt Schichtpläne aushängen, in die ihr euch eintragen könnt. Ihr erhaltet dann jeweils Einweisungen und die Ausstattung, die ihr für die Aufgaben braucht.
Wenn ihr euch schon vorab für bestimmte Aufgaben melden wollt, nutzt bitte das Helfitool. Wir freuen uns, dass Ende Gelände uns hierfür ihr Tool zur Verfügung gestellt hat.
Wenn du ein Bett für Menschen anbieten kannst die nicht auf dem Camp schlafen können freuen wir uns wenn du das Angebot in die Bettenbörse einträgst.
Packliste
- Bargeld (für Campbeitrag – wenn du kannst!, Getränke etc.)
- Schlafsack, Isomatte, Zelt
- festes Schuhwerk
- Regenkleidung
- Sonnencreme und sonstiger Sonnenschutz
- Stirnlampe/Taschenlampe
- Trinkflasche
- Arbeitskleidung
- Waschzeug, Hygieneartikel
- Alles, was das Campleben interessanter und schöner macht: Spiele, Musikinstrumente, Banner, Deko
- …
Awareness
Wir möchten, dass sich alle Menschen auf dem Camp wohlfühlen. Ein Awareness-Team wird auf dem Camp ansprechbar sein. Wenn ihr diskriminierendes Verhalten erlebt oder beobachtet, könnt ihr euch jederzeit an das Awareness-Team wenden. Hier findet ihr das Awareness-Konzept.
Wenn ihr jetzt schon wisst, dass ihr auf dem Camp Awarenessschichten übernehmen wollt, tretet gerne unserer Signal-Gruppe bei
Solidarität auf dem Camp
Solidarität auf dem Camp
Ein Camp für Austausch
Auf dem Camp kommen wir gemeinsam als Bewegung für soziale und Klimagerechtigkeit zusammen. Das Camp ist ein Ort, wo wir uns austauschen, gemeinsam diskutieren, lernen und uns vernetzen. Wir sind mit verschiedenen Erfahrungen, Perspektiven und Betroffenheiten auf dem Camp unterwegs. Diese Vielfalt sehen wir als unsere Stärke und begegnen uns offen. Dabei ist uns wichtig, Machtstrukturen zu reflektieren. Nicht jede*r hat die gleichen Voraussetzungen und Möglichkeiten in unserer Gesellschaft. Deshalb reflektieren wir unsere Positionen in der Gesellschaft und versuchen auf dem Camp in unserem Zusammenleben Rassismus, antimuslimischer Rassismus, Anti-Schwarzen-Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerphobie, Klassismus, Ableismus und viele weitere Machtstrukturen abzubauen. Gemeinsam sind wir stärker!
Solidarität mit den Betroffenen von Klimakrise, Gasförderung und Unterdrückung weltweit
Das Camp richtet sich gegen den Ausbau von Gas, weil fossiles Gas unsere Strompreise in die Höhe treibt, Klimaungerechtigkeit befeuert, Menschen aus ihreer Heimat verdrängt und autoritäre Abhängigkeiten von Trump und Co. sowie von globalen Lieferketten erzeugt. Schon jetzt leiden besonders Menschen unter den Folgen der Klimakrise, die ohnehin schon von Armut, Rassismus, Kolonialismus und/oder weiteren Formen von Unterdrückung betroffen sind. Auch die Förderung von Gas durch Fracking vergiftet die Umwelt und Gesundheit besonders von marginalisierten Menschen, meist rassifizierten und/oder indigenen Gemeinden im Globalen Süden oder auch im Globalen Norden, wie beispielsweise die Schwarzen Nachbarschaften im Süden der USA, die durch Fracking betroffen sind. Dazu kommt, dass die Gasförderung mit profitgetriebener Gewalt von unterdrückerischen Regimen durchgesetzt wird, wie in Vaca Muerta oder Mozambique. Klar ist auch, wer in Kriegsregionen lebt, ist der Klimakrise besonders schutzlos ausgeliefert. Unser Camp steht daher an der Seite von den Menschen in Palästina, Libanon und Syrien, der Ukraine, Venezuela und Iran und vielen mehr, die von imperialen Angriffskriegen und massiver Gewalt betroffen sind.
Aufgrund der besonders engen Zusammenarbeit der israelischen und deutschen Regierung und aufgrund der deutschen historischen Verantwortung, möchten wir an dieser Stelle betonen, dass das Camp sich gegen die deutsche Unterstützung der israelischen Regierung und gegen die Waffenlieferungen stellt, die einen Völkermord an Palästinenser*innen und die israelischen Angriffen in der Region befeuern. Klimagerechtigkeit heißt für uns in Solidarität mit den Menschen in Palästina zu stehen in diesen Zeiten unfassbarer Gewalt.
Das Hammer Klimacamp steht gegen den Ausbau von fossilem Gas und damit auch für Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie von unten.
Camp ABC
Alkohol und andere Drogen: Die Schlafbereiche und markierte Zonen (z. B. an der Küche) sollen komplett drogenfrei sein. Bitte konsumiert auf dem Camp keine illegalisierten Drogen. Hierzu kommt noch ein genauer Text.
Allergien: Generell berücksichtigt die Küche standardmäßig Allergien. Die Erfahrung zeigt, dass es am besten ist das vor Ort direkt mit der Küche abzuklären. Dazu wird es Zettel geben und zwei Kontaktpersonen aus der Küche, die sichtbar sind. Wenn Menschen spezifische Allergien im Voraus mit der Küche abklären wollen, können sie sich gerne über contact@lesabot.org melden
Anmeldung: Du musst dich nicht für das Camp anmelden! Wende dich bei Ankunft gerne an den Infopunkt für alle aktuellen Infos.
Barrieren und Barrierefreiheit: siehe Punkt „Barrieren“
Bettenbörse: Wenn ihr aus irgendwelchen Gründen nicht auf dem Camp schlafen könnt, gibt es für Schlafplätze hier eine Bettenbörse. Da tragt ihr ein was ihr für einen Schlafplatz sucht und könnt nach Schlafplatzangeboten suchen die Menschen dort eintragen. Falls du in Hamm wohnst und einen Schlafplatz anbieten kannst freuen wir uns wenn du das Angebot in die Bettenbörse einträgst.
Camper & Wohnmobile: Wir können leider keine Fläche für Camper und Wohnmobile freihalten. Jedoch gibt es rund um den Lippepark eine Vielzahl an Parkplätzen, wo ihr wahrscheinlich auch einen Parkplatz findet.
Duschen: Es wird eine kleine Anzahl an Duschen geben, aber die Infrastruktur reicht nicht dafür aus, dass alle Menschen jeden Tag duschen können.
Kosten: Die Teilnahme am Camp ist kostenlos, wir bitten jedoch um Spenden. Als Richtwert kann ein Betrag von 15 € pro Tag (inkl. Essen) dienen. Dies ist aber absolut kein Muss. Wenn ihr nichts geben könnt, ist das auch absolut OK.
Küche: Es wird leckere vegane Mahlzeiten geben. Bitte helft beim Schnibbeln, Abwaschen etc.! Schichtpläne werden am Infopunkt aushängen.
Toiletten: Ein Teil der Toiletten ist zum Pinkeln gedacht (Places2Pee), der andere Teil der Toiletten ist zum Kacken da. In einzelnen Places2Pee wird die Möglichkeit bestehen, Menstruationstassen zu reinigen.
Rauchen: Bitte raucht nur außerhalb der Versammlungsfläche oder beim Crepestand.
Ruhe: Nehmt Rücksicht auf die Teilnehmenden und Anwohnenden. Ein Teil der Campfläche wird als Ruhebereich ausgewiesen. Es wird ein Ruhezelt und andere Möglichkeiten geben, sich vom Camptrubel zu erholen. Abends bitten wir generell in den Schlafbereichen um Ruhe.
Frischwasser: Ist vorhanden. Grundsätzlich kommt das Wasser aus der Trinkwasserleitung der Stadt, jedoch können wir nicht garantieren, dass dieses Wasser auf dem Camp auch Trinkwasserqualität hat.
Veranstalter*in: Das Hammer Klimacamp wird von ehrenamtlichen Aktivist*innen organisiert und gehört zu keiner politischen Gruppe oder Organisation.
Weitere Aktionen
Während des Camps finden in Hamm und Umgebung noch weitere Aktionen zum Thema Klima und Gas statt:
27.-31.05.: Mahnwache am Bahnhof Hamm
Am Bahnhof Hamm gibt es eine Mahnwache gegen Gas von Mittwoch bis Sonntag, jeweils ca. 10 bis 20 Uhr. Kommt vorbei und tragt den Protest gegen klimaschädliches fossiles Gas in die Stadt.
30.5., 12 Uhr: Demonstration Zukunft statt Gas – (Die Demonstration findet in der Nähe des Camps statt und es wird einen gemeinsamen Spaziergang o.ä. dorthin geben.)
28.-30.5.: Massenaktion von Ende Gelände
Anmeldung
Du musst dich nicht für das Camp anmelden aber es hilft uns abzuschätzen für wieviele Menschen wir das Camp planen, wieviel Essen wir kochen etc.
Spenden
Wir freuen uns sehr über Spenden für das Camp!
Kontakt
Du hast Fragen oder möchtest uns etwas mitteilen? Schreib bitte an: camp-im-mai2026@systemli.org
Im Infopoint sind immer Menschen ansprechbar und er ist auch telefonisch unter der Nummer +4915216223771 erreichbar.
Presse
Für Presseanfragen, wenden Sie sich bitte direkt an unser Presseteam. Unsere Pressesprecher*innen erreichen Sie unter:
Veronika Mandel: +49 176 16022921
Wir freuen uns über Pressebesuche auf dem Hammer Klimacamp und laden herzlich dazu ein, uns auch auf dem Camp zu besuchen.
Für genauere Infos und eine Abstimmung der Zusammenarbeit oder spontane Interviewanfragen stehen wir ihnen vor Ort am Pressezelt (Lageplan gibt es am Infozelt) zur Verfügung.
Wenn Sie Foto- und/oder Videoaufnahmen vom Camp machen, achten Sie bitte darauf, Menschen, die auf Aufnahmen zu erkennen sind, um Zustimmung zu bitten.
Wir bitten Sie, um die Privatsphäre der Engagierten auf dem Camp zu achten, nicht in den Sanitär und Schlafbereichen zu filmen.
Pressemitteilungen:
Pressemitteilung vom 27.05.26 Einladung zum Besuch auf dem Hammer Klimacamp ++ Tausende Teilnehmende und vielfältiges Programm erwartet ++
Heute beginnt das „Hammer Klimacamp” im Lippepark Hamm. Es wird von einem breiten Bündnis klimapolitisch engagierter Personen und Gruppen organisiert und bietet Teilnehmenden vom 27. – 31. Mai ein umfangreiches Bildungs- und Kulturprogramm. Themenschwerpunkte sind Energiepolitik, Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und die Zukunft der Region.
Veronika Mandel, aktiv in der antikolonialen Klimagerechtigkeitsbewegung und Mitorganisatorin des Klimacamps:
„Mit dem Camp entsteht ein offener Lern- und Begegnungsort in Hamm. Es ist ein Raum, in dem die lokale Nachbarschaft, Menschen aus verschiedensten Gruppen der Klimabewegung und Aktivist*innen aus den weltweiten Abbauregionen von Gas zusammen diskutieren, kochen und voneinander lernen. In diesem Austausch zeigt sich immer wieder, wie eng steigende Gas- und Heizkosten, Klimazerstörung, koloniale Gewalt und Kriege miteinander zusammenhängen.“
Geplant sind von Mittwoch bis Samstag unter anderem Workshops zum geplanten Gaskraftwerksausbau in Deutschland und Einblicke in die Folgen von Gasförderung in Abbauregionen wie Argentinien, Rumänien und Mosambik.
Weitere Veranstaltungen thematisieren Themen wie die imperialen Verstrickungen von Gas und die damit einhergehende weltweite Militarisierung, den lokalen Widerstand gegen Gasbohrungen bei Hamm und soziale Fragen der Wärmewende. Gerahmt wird das Programm von Kultur- und Kreativangeboten sowie abendlichen Konzerten am Donnerstag, Freitag und Samstag.
Ein ausführliches Programm ist auf der Website des Hammer Klimacamps zu finden. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und erfordern keine Anmeldung. Begleitung einzelner Programmpukte als Pressevertreter:in kann vor Ort mit der Workshopleitung abgeklärt werden.
Parallel zum Camp finden weitere Proteste von unter anderem Ende Gelände gegen den Ausbau von Gaskraftwerken und für die Energiewende statt. Mehr Infos: https://www.ende-gelaende.org/aufruf-2026/
Am Samstag, den 30. Mai, rufen Fridays For Future sowie Campact, Greenpeace und BUND für eine Demonstration unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen!“ am nahegelegenen Gersteinwerk auf. Mehr Infos unter: https://zukunftstattgas.de/
Pressekontakt:
Hammer Klimacamp
presse-hammer@klimacamp.net
Mitorganisatorin Veronika Mandel: +49 176 16022921
Ende Gelände
presse@ende-gelaende.org
Pressesprecher*in Fran Leitner: +49 1521 4512220
Pressesprecherin Tomke Jansen +49 179 1560556
Fridays for Future
presse@fridaysforfuture.de
Presseteam +49 30 20004360
Pressemitteilung vom 21.05.26 Hammer Klimacamp: Gegen den fossilen Backlash +++ Klimabewegung kommt in Hamm gegen fossiles Gas zusammen+++
Hamm. Vom 24. Mai bis 2. Juni entsteht im Lippepark in Hamm eine selbstorganisierte Zeltstadt: Auf dem Hammer Klimacamp kommen Menschen aus der Region, aus ganz Deutschland und internationale Gäste zusammen, um über Energie, soziale Gerechtigkeit, die Klimakrise und die Zukunft der Region zu diskutieren — und gemeinsam gegen den geplanten Ausbau fossiler Gasinfrastruktur aktiv zu werden. Das Camp richtet sich gegen den von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche geplanten Ausbau neuer Gaskraftwerke. Die Klimabewegung erkennt hier einen gefährlichen fossilen Backlash.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Kohleausstieg jetzt zum Gaseinstieg wird“, so Veronika Madel. Sie ist aktiv in der antikolonialen Klimagerechtigkeitsbewegung und Mitorganisatorin des Camps. „Gas ist eine Risikotechnologie. Gas macht Energie teuer, abhängig von globalen Krisen, Finanzmärkten und autoritären Regimen und zerstört das Klima. Die fossile Industrie möchte mit Gas ihr Geschäftsmodell erhalten und stürzt uns damit immer weiter in Unsicherheit und Abhängigkeiten“
Das Camp versteht sich als offener Begegnungs- und Lernort für Menschen aus Hamm und Umgebung, auf dem Workshops, Diskussionen, Kulturprogramm und gemeinsames Kochen geplant sind. Das vielfältige Programm wird von ehrenamtlichen Aktivist*innen sowie lokalen Initiativen gestaltet.
„Die Menschen hier in Hamm haben immer wieder erlebt, wie kurzfristige Interessen fossiler Konzerne über ihre Lebensrealität gestellt wurden“, erklärt Jürgen Blümer aus der Region. „Unsere Tradition des Engagements in Hamm zeigt auch, dass eine andere Energiezukunft möglich ist.“
Dass das Camp ausgerechnet in Hamm stattfindet, ist kein Zufall. Kaum eine Stadt erzählt die Geschichte deutscher Energiepolitik so deutlich wie Hamm: Auf dem Gelände in Uentrop stand erst ein Atomreaktor, später eines der größten Kohlekraftwerke der Region. Vor zehn Jahren verhinderten lokale Initiativen erfolgreich Gasbohrungen rund um Hamm. Heute entstehen dort Batteriespeicher für erneuerbare Energien. Umso wichtiger, so die Aktivist*innen, dass nun der fossile Backlash verhindert und keine neue Gasinfrastruktur ausgebaut wird.
„Hier soll Gas verbrannt werden, andernorts werden dafür Lebensgrundlagen zerstört“, sagt Veronika: „Tatsächlich hängen die Gaspreise direkt an internationalen Märkten. Die Folgen spüren viele Menschen seit Jahren durch steigende Heiz- und Stromkosten. Gleichzeitig werden weltweit neue Fördergebiete erschlossen — unter anderem durch Fracking in den USA oder neue Offshore Gasprojekte in Rumänien. Besonders betroffen sind dabei häufig Schwarze, indigene und andere marginalisierte Communities.“
Das gesamte Camp wird ehrenamtlich und basisdemokratisch organisiert. Die Teilnehmenden bauen Infrastruktur gemeinsam auf, kochen zusammen und übernehmen Aufgaben kollektiv.
Pressevertreter*innen sowie Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen – hierfür wird keine Anmeldung benötigt. Es wird einen Infotisch sowie Führungen über das Camp geben.
Weitere Informationen zum Camp sowie eine Übersicht über geplante Veranstaltungen finden Sie unter: https://hammer.klimacamp.net/
Parallel zum Camp finden weitere Proteste von unter anderem Ende Gelände gegen den Ausbau von Gaskraftwerken und für die Energiewende statt. Mehr Infos: https://www.ende-gelaende.org/aufruf-2026/
Am Samstag, den 30. Mai, rufen Fridays For Future sowie Campact, Greenpeace und BUND für eine Demonstration unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen!“ am nahegelegenen Gersteinwerk auf. Mehr Infos unter: https://zukunftstattgas.de/
Pressekontakt:
Hammer Klimacamp
presse-hammer@klimacamp.net
Mitorganisatorin Veronika Mandel: +49 176 16022921
Ende Gelände
presse@ende-gelaende.org
Pressesprecher*in Fran Leitner: +49 1521 4512220
Pressesprecherin Tomke Jansen +49 179 1560556
Fridays for Future
presse@fridaysforfuture.de
Presseteam +49 30 20004360
Unterstützende Organisationen
- Aktionsbündnis „Stop Westcastor“
- BiGG Drensteinfurt
- Bürgergemeinschaft gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft e.V.
- Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh
- Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm
- Chaos Computer Club | c3hamm e.V.
- Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)e.V.
- Energiepark Herbern GmbH
- Die Ökologische – Zeitschrift für Hamm
- Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)
- Fridays for Future Hamm
- Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung Hamm e.V. (FUgE)
- GREENPEACE Münster
- Hagener Forum Nachhaltigkeit
- Health for Future Münster
- kfd-Diözesanverband Münster e.V.
- Klimabündnis im Kreis Warendorf
- Energiestammtisch Hamm
- Lüner Initiative gegen globale Armut (LIGA)
- Naturschutzbund (NABU) Hamm
- NaturschutzbundNABU Unna
- NaturFreunde Deutschlands – OG Hamm-Werries
- Naturfreunde Bergkamen e.V.
- Scientists-for-future (SfF) Münster
- Solarcamp-for-future
- Solarenergie Förderverein (SFV) Infostelle Ost-Münsterland
- SVS SolarVentusSolutions GmbH
- VERENA e.V. Ahlen
- Windenergie Ameke/Hölter GmbH & Co KG
